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Smart City Wien Rahmenstrategie
Smart City Wien Rahmenstrategie
Smart City Wien Rahmenstrategie 2014

Die Stadt Wien hat dank ihrer beiden Klimaschutzprogramme – KliP I (1990-2009) und KliP II (2010-2020) – schon erhebliche Erfolge bei der Senkung der von ihr beeinflussbaren Treibhausgasemissionen erreicht. Seit langem nimmt sie eine Spitzenposition im internationalen Klimaschutz ein.

So lag Wien bereits 2011 mit 3,1 t CO2-Emissionen pro Kopf deutlich unter dem Wert, den die EU im Mittel aller Mitgliedsstaaten erst für 2030 anstrebt.

Für 2030 (und 2050) hat Wien sich mit der Smart City Wien Rahmenstrategie 2014 sogar noch anspruchsvolle Ziele im Bereich Ressourcenschonung und Klimaschutz gesetzt (siehe Tabelle). Die Sektoren Energie und Mobilität – also das Kerngeschäft der Wiener Stadtwerke – spielen hier eine tragende Rolle. Energieverbräuche und Emissionen der Stadt Wien sind bei der Erarbeitung der Prioritäten im Klimaschutz gesamthaft zu betrachten.

Hier leistet der Wiener Stadtwerke-Konzern erhebliche Minderungsbeiträge durch Energieeffizienz-Maßnahmen sowohl bei der Erzeugung als auch beim eigenen Verbrauch und dem seiner KundInnen (Mobilität, Energieberatung).

Eine weitere Umweltentlastung wird durch den kontinuierlichen Ausbau der Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern erreicht (siehe Abschnitt Ressourcenschonende Energieversorgungskonzepte für Stadterweiterungsgebiete).

Hier ist die vollständige Smart City Wien Rahmenstrategie zu finden.

Ziele der Smart City Wien Rahmenstrategie

Bis Ziele Energie
2030
  • Senkung der Treibhausgasemissionen pro Kopf um 35 % (im Vergleich zu 1990)
  • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch auf 20 %
2050
  • Senkung der Treibhausgasemissionen pro Kopf um 80 % (im Vergleich zu 1990)
  • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch auf 50 %
  • Steigerung der Energieeffizienz und Senkung des Endenergieverbrauches pro Kopf in Wien um 40 % (im Vergleich zu 2005)
  • Senkung des Primärenergieverbrauchs von 3.000 (2011) auf 2.000 Watt pro Kopf und Jahr.
Bis Ziele Mobilität
2025
  • Stärkung der CO2-freien Modi (Fuß- und Radverkehr) und Halten des hohen Anteils des öffentlichen Verkehrs sowie Senkung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf 20 % im Binnenverkehr
2030
  • Stärkung der CO2-freien Modi (Fuß- und Radverkehr) und Halten des hohen Anteils des öffentlichen Verkehrs sowie Senkung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf 15 % im Binnenverkehr
  • Verlagerung eines größtmöglichen Anteils des MIV auf den öffentlichen Verkehr und nicht motorisierte Verkehrsarten oder Einsatz neuer Antriebstechnologien (wie Elektromobilität)
  • Weitgehend CO2-freie Abwicklung der Wirtschaftsverkehre mit Quelle und Ziel innerhalb des Stadtgebietes
  • Senkung des Energieverbrauchs des Stadtgrenzen überschreitenden Personenverkehrs um 10 %
2050
  • Stärkung der CO2-freien Modi (Fuß- und Radverkehr) und Halten des hohen Anteils des öffentlichen Verkehrs sowie Senkung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf deutlich unter 15 % im Binnenverkehr
  • Gesamter motorisierter Individualverkehr innerhalb der Stadtgrenzen ohne konventionelle Antriebstechnologien