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Übersicht

Auf dieser Seite finden Sie Angaben zur Entwicklung folgender Daten:

  • CO2-Emissionsbilanz der Wiener Stadtwerke
  • Strommengen: Erzeugung und Zukauf
  • Stromerzeugung nach Anlagen
  • Wärmeerzeugung nach Anlagen
  • Brennstoffeinsatz Strom- und Wärmeerzeugung Wien Energie
  • Netzverluste Wien Energie
  • Stromverbrauch Wiener Stadtwerke
  • Eingesetzte Energieträger für Heizung
  • Emissionen Luftschadstoffe Strom- und Wärmeerzeugung Wien Energie
  • Emissionen Luftschadstoffe Fuhrpark Wiener Linien (ohne Schienenfahrzeuge)
  • Spezifische Emissionen der Busflotte der Wiener Linien
  • Aufkommen an Abfällen
  • Wasserbilanz

CO2-Emissionsbilanz der Wiener Stadtwerke

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Die größte direkte Umweltbelastung, die von den Wiener Stadtwerken ausgeht, sind die klimarelevanten Emissionen an fossilem CO2. Diese werden zum einen bei der Erzeugung von Strom und Fernwärme in den mit Erdgas (und in geringem Umfang auch mit Heizöl) betriebenen Kraftwerken von Wien Energie freigesetzt. Hinzu kommen zum anderen die CO2-Emissionen aus weiteren, (teilweise) fossil befeuerten Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen sowie aus nationalen und internationalen Strombezugsrechten an anderen Kraftwerken.

Der Strommix von Wien Energie gemäß Stromkennzeichnung enthält keinen Atomstrom. Neben der energetischen Nutzung von Primärenergieträgern trägt auch der Verkehrsbereich zu den CO2-Emissionen der Wiener Stadtwerke bei.

CO2-Emissionen 

2014

+/-

2013

+/-

2012

Strom- und Wärmeerzeugung (t)2.573.067+21%2.133.230-14%2.469.811
Fuhrpark*(t)54.662-4%56.998****

Gebäude und sonstige Anlagen (Heizung, Betriebsverbrauch Erdgas) (t)

8.490+50%5.649-7%6.092
CO2-Emissionen gesamt (t)
2.636.219
+20%
2.189.058-13%2.527.207

* Wie alle Werte dieser Tabelle nur direkte Emissionen. Fahrzeuge mit Elektroantrieb (U-Bahn, Tram) sind somit nicht einbezogen. In der Kennzahl enthalten sind die Emissionen der ÖPNV-Busse sowie der Betriebsfahrzeuge (konzernweit) wie z.B. Transporter und PKW.

** Die Ermittlung der Emissionen des Fuhrparks der Wiener Linien wurde 2014 auf eine neue Methode umgestellt. Für 2013 wurden die Emissionswerte nachträglich neu berechnet. Die so ermittelten Werte sind mit den Werten der Vorjahre nicht mehr direkt vergleichbar, daher wird hier für das Jahr 2012 kein Wert mehr angegeben.

Der Rückgang der CO2-Emissionen in 2013 gegenüber 2012 ist auf die geringere Eigenproduktion in kalorischen Kraftwerken zurückzuführen. In 2014 sind die Emissionen dann wieder angestiegen. Den größten Beitrag dazu leistete die Einbeziehung der CO2-Emissionen aus internationalen Strombezugsrechten. Zudem ist die Eigenproduktion in den kalorischen Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerken (Strom, s.u.) wieder angestiegen, wobei in 2014 aufgrund der internationalen Ölpreisentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2014 mehr Heizöl zum Einsatz kam (Heizöl hat einen deutlich höheren CO2-Emissionsfaktor als Erdgas). Zudem sank im Wald-Biomassekraftwerk Simmering aufgrund eines Kesselschadens die klimaneutrale Produktion an Strom und Wärme, was sich ebenfalls in der CO2-Bilanz der Strom- und Wärmeerzeugung niederschlägt.

Die direkten CO2-Emissionen des Fuhrparks sind in 2014 gesunken – trotz der Ausweitung des Busangebots der Wiener Linien und der damit erreichte Erhöhung der Fahrgastzahlen bei den Bussen (plus 9 Mio. in 2014). Hauptursache für den Rückgang dürfte der in 2014 begonnene sukzessive Ersatz der ins Alter gekommenen Flüssiggas- durch moderne Dieselbusse sein. Da die Flüssiggasbusse einen sehr hohen CO2-Ausstoß aufweisen, dürften die CO2-Emissionen der Busflotte infolge des weiteren Austausches langfristig beträchtlich sinken.

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Strommengen: Erzeugung und Zukauf

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Herkunft Strom

2014+/-2013+/-2012

Erzeugung (GWh)

4.350+9%3.974-21%4.997

Zukauf (GWh)

8.278+3%8.075+18%6.835

Strommenge gesamt (GWh)

12.628+5%12.049
+2%
11.832

Das Verhältnis zwischen eigener Stromerzeugung und Zukauf hängt stark von den Marktpreisen ab. Wien Energie kauft am Großhandelsmarkt (Strombörsen) oder direkt bei einem anderen Erzeuger – vereinfacht dargestellt – Strom zu, wenn der dort angebotene Strom kostengünstiger ist, als wenn er in einem eigenen Kraftwerk erzeugt würde. Es gibt weitere Faktoren, zum Beispiel wenn im Winter die Nachfrage nach Fernwärme hoch ist.

Aufgrund sinkender Strompreise an den Strombörsen wird mit den mit Erdgas betriebenen Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerken von Wien Energie weniger Strom erzeugt als etwa 2010. Bis 2014 wurden die Kraftwerke vorwiegend nur noch im Winter zur kombinierten und hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt.

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Stromerzeugung nach Anlagen

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Stromerzeugung 2014+/-2013+/-

2012

kalorische Kraftwerke (GWh)3.533+17%3.046-28%4.208
Wasserkraftwerke (GWh)602-14%698+17%595
Windkraftanlagen  (GWh)102+6%96+5%91
Fotovoltaik (GWh)7+164%3+819%0,3
Biomasseanlagen (GWh)103-22%132+32%100
Müllverbrennungsanlagen (GWh)3--*--*-100%2
Stromerzeugung gesamt (GWh)4.350+9,5%3.974
-21%
4.997

 * 2013 wegen Umbaus keine Netzeinspeisung aus der Müllverbrennungsanlage Spittelau.

Die Stromerzeugung aus kalorischen Kraftwerken wurde 2014 gegenüber 2013 wieder gesteigert (+17%). Hintergrund ist vor allem die verstärkte Nachfrage für Strom als Regelenergie zur Netzstabilisierung und ein höherer Beitrag aus internationalen Bezugsrechten.

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien betrug im Jahr 2014 20,5% der gesamten Wien Energie Stromerzeugung. Allerdings entwickelten sich die einzelnen Technologien uneinheitlich. So wiesen etwa die Donau und der Inn 2014 eine im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Wasserführung auf. Weil außerdem noch das Wasserkraftwerk Opponitz planmäßig modernisiert wurde und daher nicht liefern konnte, fiel die Stromgewinnung aus Wasserkraft 2014 geringer aus als im Vorjahr (-14%). Die Stromgewinnung aus Windkraft konnte hingegen gesteigert werden (+6%), hauptsächlich aufgrund der Inbetriebnahme des Windparks Steinriegel 2. Und dank der Inbetriebnahme zahlreicher Fotovoltaikanlagen und BürgerInnen Solarkraftwerke konnte auch die Stromproduktion aus Sonnenenergie sogar mehr als verdoppelt werden (+164%). Der Rückgang der Stromproduktion bei den Biomasseanlagen (-22%) ist vor allem auf den mehrwöchigen Ausfall des Wald-Biomassekraftwerks Simmering zurückzuführen. Hier war es Ende Februar 2014 zu einem Kesselschaden gekommen, weshalb die Produktion von Strom (und Fernwärme) vorübergehend eingestellt werden musste.

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Wärmeerzeugung nach Anlagen

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Wien Energie nutzt vor allem Wärme aus den mit Gas befeuerten Kraftwerken, mit denen auch Strom erzeugt wird (Kraft-Wärme-Kopplung). Weiterhin entstammt ein nennenswerter Anteil an Wärme aus der Müllverbrennung (vor allem MVA Flötzersteig und MVA Pfaffenau sowie Werk Simmeringer Haide und MVA Spittelau) und aus Spitzenkesseln. Der Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung stieg im Jahr 2014 auf 21,4% der gesamten Wärmeerzeugung.

Wärmeerzeugung
2014+/-2013+/-

2012

kalorische Kraftwerke (Kraft-Wärme-Kopplung) (GWh)2.760-11%3.087-12%3.488
Müllverbrennungsanlagen (GWh)1.001+6%942*-12%1.068
Spitzenkessel (Gas, Öl) (GWh)681-35%1.052+251%301
Biomasseanlagen (GWh)140-39%230+43%161
sonstige (GWh)88-5%93+3%90
fossile Energieträger Energiecomfort (GWh)143-8%156+2%153
Biomasse Energiecomfort (GWh)42-11%47+9%43
Wärmeerzeugung gesamt
(Verbundnetz und Heizzentralen) (GWh)
4.855-11%5.607+6%
5.304

 * In 2013 reduzierte Wärmeproduktion in MVA Spittelau wegen Umbaus.    

Der Absatz an Wärme und somit auch die Wärmeerzeugung schwanken mit den Witterungsverhältnissen. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik war das Jahr 2014 in Österreich mit einer Abweichung zum Mittel 1981-2010 von plus 1,7°C (+2,5°C über dem Mittel 1901-2000) das mit Abstand wärmste der Messgeschichte. „Damit war 2014 um 0,5°C wärmer als das bisher wärmste Jahr 1994. Die normale statistische Schwankungsbreite liegt bei nur +/-0,5°C“, so die ZMG auf ihrer Webseite. In Wien betrug die Temperaturabweichung 2014 plus 1,5°C.

Dementsprechend fiel der Wärmebedarf der Wiener Bevölkerung für Heizzwecke entsprechend geringer aus. Die Wärmeauskopplung aus den Anlagen der Wiener Stadtwerke war 2014 um rund 11% geringer als in 2013. So konnte der Einsatz von Spitzenkesseln für die Wärmeproduktion deutlich gesenkt werden (-35%). Zudem fiel auch die Wärmeauskopplung aus dem Wald-Biomassekraftwerk Simmering 2014 wegen des mehrwöchigen Stillstands deutlich geringer aus als im Vorjahr (-39%).

Die benötigte Wärme stammte auch 2014 zum größeren Teil aus den KWK-Anlagen und den Müllverbrennungsanlagen von Wien Energie. Aufgrund des gestiegenen Strombedarfs wurden die gasbefeuerten KWK-Anlagen 2014 allerdings auch manchmal im Kondensationsbetrieb gefahren, weshalb die ausgekoppelte Wärmemenge niedriger ausfiel als in 2013. Die restliche benötigte Wärmemenge wurde vor allem durch die Müllverbrennungsanlagen geliefert.

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Brennstoffeinsatz Strom- und Wärmeerzeugung
Wien Energie

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Bei den folgenden Zahlenabgaben zum Brennstoffeinsatz können nur Entwicklungen im Zeitvergleich betrachtet werden. Relationen zwischen den Energieträgern können nicht abgelesen werden, da sich die Angaben zwar auf übliche, aber unterschiedliche Einheiten beziehen.

Betrachtet man den eingesetzten Energieinhalt von gut 11.000 Gigawattstunden (GWh) in 2014, so stammten weniger als zwei Drittel aus Erdgas (Heizwert ca. 10 MWh/1.000 m³) und knapp ein Viertel aus Abfall (ca. 2,8 MWh/t). Jeweils rund 5% der eingesetzten Primärenergie entfiel auf Heizöl bzw. Biomasse.

Energieträger
2014+/-2013+/-

2012

Erdgas (1.000 Nm3)
747.554-17%898.153-13%1.032.626
Heizöl (t)42.749+536%6.724-61%17.202
Abfall (t)927.377+6%874.793+19%732.430
Biomasse (GWh)576-14%671+29%521

In 2014 ist der Einsatz von Erdgas (-17%) und Biomasse (-14%) gegenüber 2013 gesunken, dafür lag der Einsatz von Heizöl zwar auf insgesamt niedrigem Niveau, ist aber im Vergleich zum Vorjahr sehr deutlich angestiegen (+536%). Der Grund dafür liegt in der Entwicklung der internationalen Öl- und Erdgaspreise welche sich im zweiten Halbjahr 2014 wesentlich zu Gunsten von Öl veränderten. Über 70% des Heizöls wurden in einer KWK-Anlage zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt, weitere rund 14% in Spitzenkesseln zur Fernwärmeerzeugung bedingt durch die Modernisierung weiterer Spitzenkessel.

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Netzverluste

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Die Höhe der Netzverluste ist zunächst von den jeweiligen Energieträgern abhängig. Natürlich ist auch der technische Zustand des jeweiligen Netzes ein maßgeblicher Faktor.

Netzverluste

20142013

2012

2011

2010

Netzverluste Strom
5,0%5,1%5,2%5,3%5,3%
Netzverluste Gas0,4%0,4%0,3%0,3%0,3%
Netzverluste Fernwärme10,8%7,4%8,9%9,6%9,4%

Die Netzverluste beim Strom entstehen hauptsächlich durch den ohmschen Widerstand der Übertragungsleitungen. Beim Durchfließen verursacht der Strom eine Erwärmung der Leitungen, weshalb manche Leitungen zur Erhöhung der Kapazität auch gekühlt werden. Die Netzverluste Strom sind in den vergangenen drei Jahren konstant bei knapp über 5% geblieben.

Im Gasnetz betragen die Netzverluste in den vergangenen Jahren konstant weniger als 0,5% und liegen damit ausgesprochen niedrig. 

Im Fernwärmenetz schwanken die Netzverluste mit dem Wärmeabsatz. Aufgrund der guten Isolierung und der Verlegung unter Erde sind die absoluten Verluste recht konstant. Somit steigt der relative Wert bei einem geringeren Wärmeabsatz. Umgekehrt sinkt der relative Wert bei steigendem Wärmeabsatz. Die Netzverluste des Wiener Fernwärmenetzes liegen deutlich unter dem mittleren Verlust in europäischen Fernwärmenetzen, der bei 12,3% liegt (vgl. ECOHEATCOOL-Studie 2006 des europäischen Fachverbands der Fernwärmebetreiber "Euro Heat and Power").

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Stromverbrauch Wiener Stadtwerke

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Stromverbrauch
2014+/-2013+/-

2012

Stromverbrauch Verwaltung, Werkstätten, sonstige (GWh)
72-5%76-16%90
Traktionsstrom (GWh)
404-2%414-1%417
Eigener Stromverbrauch (GWh)
476-3%490-3%507

Der eigene Stromverbrauch der Wiener Stadtwerke resultiert im Wesentlichen aus dem Betrieb der U-Bahnen und Straßenbahnen der Wiener Linien sowie der Bahn der Wiener Lokalbahnen. Hinzu kommt der Stromverbrauch der Verwaltungen und der Werkstätten. Der Eigenstromverbrauch der Kraftwerke von Wien Energie ist in diesen Werten nicht enthalten, bei den Kraftwerken wird durchgängig nur die Nettoerzeugung ausgewiesen.

Die Senkung des Stromverbrauchs in Verwaltung, Werkstätten und sonstigen Verbrauchsstellen ist das Ergebnis vieler Einzelmaßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, wie u.a. die Umstellung vieler Stationen und Betriebsgebäude auf LED oder die Schließung des alten WienIT-Rechenzentrums Pelikangasse und Eröffnung des modernen, energieeffizienten Datacenters Floridsdorf (FloriDA). Am Standort Kagran (Wiener Netze) etwa verbraucht das 2012 errichtete Betriebsgebäude 50% weniger Energie als das alte Gebäude.

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Eingesetzte Energieträger für Heizung bei den Wiener Stadtwerken

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Zur besseren Vergleichbarkeit der eingesetzten Energieträger wurden alle Werte auf den Energiegehalt in GWh bezogen.

Energieträger2014+/-2013+/-2012
Fernwärme (GWh)71-19%88+5%83
Erdgas (GWh)*46-
Strom (GWh)0,3-60%0,7+11%0,6

Heizöl (GWh)

2-33%3+3%3
Gesamt (GWh)119

* Aufgrund der unterschiedlichen Erfassungsmethodik in den einzelnen Netzgesellschaften vor der Gründung der Wiener Netze wäre eine einfache Summenbildung mit Fehlern behaftet. Daher wurde hiervon Abstand genommen. Folglich sind auch Angaben zu den Summen in 2012 und 2013 und den Veränderungen zum Vorjahr nicht möglich.

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Emissionen Luftschadstoffe Strom- und Wärmeerzeugung
Wien Energie

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Auch Kraftwerke setzen Feinstaub, Stickoxide und weitere Luftschadstoffe frei, wobei deren Anteil an den gesamten Emissionen in Wien im Vergleich zu den verkehrsbedingten Emissionen aufgrund fortgeschrittener technologischer Entwicklungen sehr gering ist. Die Höhe der Emissionen variiert im Wesentlichen mit der Produktion und der Fahrweise des Kraftwerksparks.

Die Zunahme der Schwefeldioxid-Emissionen ist insbesondere auf den vermehrten Einsatz von Heizöl in 2014 zurückzuführen.

Schadstoffemissionen
2014+/-2013+/-

2012

Stickoxide (NOx) (t)486-7%521-21%663
Schwefeldioxid (SO2) (t)133+270%36-40%60
Feinstaub (PM10) (t)0,01-76%0,03-97%0,9

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Emissionen Luftschadstoffe Fuhrpark Wiener Linien (ohne Schienenfahrzeuge)

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Schadstoffemissionen

2014

+/-

2013

+/-

2012

Methan (CH4) (t)96-18%4,1**
Stickoxide (NOx) (t)229-17%172**
Feinstaub-Partikel (PM10) (t)20%1,2**

* Die Ermittlung der Emissionen des Fuhrparks der Wiener Linien wurde 2014 auf eine neue Methode umgestellt. Für 2013 wurden die Emissionswerte nachträglich neu berechnet. Die so ermittelten Werte sind mit den Werten der Vorjahre nicht mehr direkt vergleichbar, daher wird hier für das Jahr 2012 kein Wert mehr angegeben.

Seit 2013 werden die Innenstadt-Buslinien mit Elektrobussen betrieben und für die Linie 4A wurden sechs Hybridnormalbusse beschafft. 2014 wurde mit der Umstellung der mit Flüssiggas betriebenen Busflotte der Wiener Linien auf moderne und sparsame Dieselbusse begonnen. Um zu ermitteln, ob sich dieser Wechsel auch in den Schadstoffemissionen der Busflotte widerspiegelt, wurden die Emissionen erstmals durch ein externes Institut (TU Graz) berechnet (nicht: gemessen). Aufgrund einer anderen Berechnungsmethodik sind die Daten mit denen der Vorjahre nicht vergleichbar. Für das Jahr 2013 wurden die Emissionswerte nachträglich neu berechnet. Demnach macht sich der Wechsel bei den Stickoxid- und den Methanemissionen deutlich bemerkbar. So hat sich die Emission der beiden Luftschadstoffe um beinahe ein Fünftel gegenüber dem Vorjahr verringert. Wie beim CO2 ist auch hier langfristig eine weitere Reduktion infolge des fortgesetzten Fahrzeugaustausches zu erwarten.

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Aufkommen an Abfällen

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Abfallaufkommen
2014+/-2013+/-

2012

gefährliche Abfälle (t)8.858+4%8.483-11%9.539
nicht gefährliche Abfälle (ohne Altstoffe) (t)239.044-4%249.863-21%314.642
Altstoffe (stofflich verwertet) (t)36.109+615%5.049-74%19.081
Abfälle gesamt (t)
284.011
+8%
263.396-23%343.263

 

 

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Wasserbilanz

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Wasser
2014+/-2013+/-

2012

Wasserentnahme Brunnen (1000m3)1.749-47%3.301+1%3.260
Wasserentnahme Netz (1000m3)999+13%884-14%1.027
Flusswasser (Kühlwasser) (1000m3)139.372-3%143.059-25%189.926
Abwasser in Kanalisation (1000m3)284+13%251-16%280
Abwasser Direkteinleitung (1000m3)480-22%616-10%680

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