logo
Tradition und Moderne

In der Geschichte der Wiener Stadtwerke lassen sich viele Bezüge zur Nachhaltigkeit erkennen. Unsere Wurzeln reichen mehr als 100 Jahre zurück in Zeiten, als die Bereitstellung von Infrastrukturleistungen die große Herausforderung und Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung und sozialen Fortschritt waren.

Bereits zwischen 1899 und 1907 entstanden jene Betriebe, die heute die wesentlichen Teile der Wiener Stadtwerke bilden. Damals kommunalisierte die Stadt Wien die Elektrizitätswerke, die Gas- und Stromversorgung sowie die Verkehrsbetriebe. Ziel war es, die Versorgungssicherheit zu garantieren, eine weitsichtige Stadtplanung zu ermöglichen und eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur zu errichten.

Gründung der Wiener Stadtwerke nach dem 2. Weltkrieg

öffnen

Nach dem 2. Weltkrieg wiesen große Teile Wiens starke Kriegsschäden auf. Auch die Versorgungsnetzwerke waren beschädigt und die Schienenstränge zerstört. Damals wurden Elektrizitätswerke, Gaswerke und Verkehrsbetriebe unter dem Dach einer gemeinsamen Generaldirektion des Magistrats zusammengefasst, um so den Wiederaufbau effizienter anzugehen und wirtschaftlicher agieren zu können. 1949 gingen aus dieser Entwicklung schließlich die Wiener Stadtwerke hervor. 1952 kam die Städtische Bestattung hinzu. 1969 wurden die Heizbetriebe Wien gegründet mit dem Auftrag, die Fernwärmeversorgung Wiens aufzubauen, neue  Wohnhausanlagen mit umweltfreundlicher Heizenergie zu versorgen sowie die Anlage Spittelau zu betreiben. 1995 wurden die Heizbetriebe Wien als Fernwärme Wien Bestandteil der Wiener Stadtwerke.

zuklappen

Unternehmen im öffentlichen Eigentum

öffnen

Im Einklang mit den europäischen Wettbewerbsbestimmungen beschloss der Wiener Gemeinderat im Juni 1999 die Umwandlung der Wiener Stadtwerke in die privatwirtschaftlich organisierte Wiener Stadtwerke Holding AG. Diese ist seither zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt Wien.

Seitdem gab es mehrere Veränderungen an der Unternehmensstruktur. Unter anderem wurden 2008 die Friedhöfe Wien und das Krematorium Simmering aus der Magistratsverwaltung ausgegliedert und mit dem Bereich Bestattung innerhalb der Wiener Stadtwerke zusammengeführt. Im Konzernbereich Energie wurden Netze und Erzeugung gesellschaftsrechtlich getrennt, um den regulatorischen Auflagen (unbundling) gerecht zu werden.

Als Unternehmen im öffentlichen Eigentum unterliegen die Wiener Stadtwerke nicht kurzfristigen und überzogenen Renditeanforderungen ihrer Anteilseigener, sondern können die Ziele der Daseinsvorsorge gleichrangig neben ökonomisch verantwortlichem Wirtschaften praktizieren. Eine Mindestrendite ist natürlich erforderlich, um die Finanzkraft für Investitionen dauerhaft sicher zu stellen. Eine Übersicht zu unseren Aufwendungen für Investitionen finden Sie hier.

zuklappen

Detaillierterer Blick in die Geschichte

öffnen